Gesund leben
Eine Einführung in die Welt der chinesischen Kräuter Drucken
Der Frühling ist angekommen! Die Sonne erstrahlt, die Blumen blühen und für viele Menschen ist die Frühlingszeit gekennzeichnet von neuem Leben und Lebensfreude. Für all diejenigen, die an Allergien leiden, kann diese Jahreszeit jedoch weniger erfreulich sein. In der westlichen Medizin deuten Allergien auf ein schwaches Immunsystem hin. Der Körper reagiert auf bestimmte Fremdkörper (sogenannte Allergene) mit der Produktion von Immunglobulin – einem Antikörper, der im Blut nachgewiesen werden kann.

Jeden Monat möchten wir Ihnen auf unserer Body & Soul Internetseite einen weiteren Einblick in die bekanntesten chinesischen Kräuter und deren Anwendung in der TCM geben. Seit mehr als 2000 Jahren werden bereits Kräuter zur Vorsorge und Heilung bei Krankheiten eingesetzt. Heutzutage wächst die Bedeutung und die Beliebtheit der Kräuterheilkunde als Alternative zur westlichen Medizin. Anhand eines monatlich wechselnden Krankheitsbildes stellen wir Ihnen einige hilfreiche Kräuter vor, die von Ihrem TCM-Doktor in Form einer Kräuter-Arznei verschrieben werden können.

APRIL:
Allergien im Frühling – Allergien deuten auf ein schwaches Immunsystem hin
Becherglockenwurzel, Glehniawurzel und Teichlinsenkraut
MÄRZ:
Kalte Extremitäten – Hände und Füsse sind ständig kalt
Präparierte Nebenwurzeln der Eisenhutwurzel und Weisser Atractylodeswurzelstock
FEBRUAR:
Sinusitis – die akute oder chronische Nasennebenhöhlenentzündung
Grassblättriger Kalmus, Magnolienblüte und Sibirische Spitzenklettenfrüchte
JANUAR:
Gliederschmerzen – jegliche Muskelschmerzen und Gelenkschmerzen der Arme und Beine
Süssgummi- oder Amberbaumfrüchte, Gummiharz des Myrrhebaumes und Weihrauch


Kräuter 2011:

DEZEMBER:
Wintermelancholie und Winter-Blues – eine saisonal abhängige Depression.
Kreuzblumenwurzel, Seidenakazienrinde und Gelbwurzknolle
NOVEMBER:
Halsschmerzen bzw. Rachenentzündung – jedem bekannt und sehr weit verbreitet.
Japanische Geissblattblüte oder Bachblüte, Forsythienfrüchte, Klettenfrucht und Ballonblumenwurzel
OKTOBER:
Trockene Haut – nicht nur ein kosmetisches Problem.
Ginseng, Tragant, Windschutzwurzel und Wasserlinse
SEPTEMBER:
Schlaflosigkeit – macht müde und launisch
Stacheljujubensamen, Vielblütiger Knöterichstängel, Drachenknochen und Magnetstein
AUGUST:
Schwindel – die Welt dreht sich.
Himmelshanfwurzelstock, Indischer Morgensternzweig und Szechuanliebstöckel-Wurzelstock
JULI:
Nasenbluten (Epistaxis) – ein häufig auftretendes Syndrom
Baikal-Helmkraut, Alang-Alang-Graswurzelstock und Nodien des Lotuswurzelstock
JUNI:
Herpes Simplex – eine weitverbreitete Virusinfektion.
Enzianwurzel, Braunwurzgewächs und Burzelkraut
MAI:
Menstruationsschmerzen – monatlich wiederkehrende Schmerzen und Krämpfe
Skorpion, Lärchenspornwurzelstock und Rote Pfingstrosenwurzel
APRIL:
Diarrhö (Durchfall) – laut WHO eine der häufigsten Krankheiten weltweit.
Goldfadenwurzelstock, Mandarinenhaut und Fu Ling
MÄRZ:
Migräne – Ein heftiger Kopfschmerz mit vielerlei Symptomen
Hasenohrwurzel, Angelikawurzel und Yamswurzelknolle
FEBRUAR:
Husten – er kann vielerlei Ursachen haben.
Dreiblatt-Feuerkolben-Wurzel, Pinellia-Wurzel und Aprikosensamen
JANUAR:
Erkältung und grippaler Infekt – Haben Sie eine Wind-Hitze oder Wind-Kälte-Erkrankung?
Zimt, Ingwer, Minze und weisse Dahlienwurzel
 

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